Die ersten Kilometer sind getan….

…. wobei die Überschrift und somit das Summary der letzten zwei Tage wie folgt sein könnte:

  • wie die Erkenntnis kam, dass blaues Gatorade hier ganz anders schmeckt als in Österreich
  • ja man kann 98% des Tages im ersten Gang fahren
  • Kilometer alleine sagen überhaupt nichts aus
  • 3,8 km/h bergauf ist die unterste Grenze um nicht umzufallen
  • ….

Nach Tagen der weiteren Vorbereitung, Einkäufe (dieses mal ist uns nichst abgenommen worden am Flughafen, dafür haben wir etwas sehr wichtiges vergessen -das war eine Schnitzeljagt durchs Internet und Busfahren um das Teil überhaupt zu finden) und des Besuches eines „Jahrmarktes“sind wir Richtung Norden unterwegs. Ja, danke wir wissen dass Patagonien im Süden liegt ;-) . Aber wir wollen den Nordwesten von Costa Rica auch beradeln und Nicaragua ist immer noch nicht ad acta gelegt.

Zu Hause haben wir uns schon vorgenommen die ersten Tage nicht zuviele KM zu fahren um unseren Körpern die Zeit der Eingewöhnung zu erleichtern. Guter Plan – wären da nicht die Höhenmeter! Da haben wir so oder so keine Chance mehr KM zu fahren. So waren es heute bescheidene 35 km – dafür aber über 1000 Höhenmeter (nur hinauf gezählt natürlich). Und das bei gefühlten 40 Grad. Für den Anfang nicht schlecht – bis nach Patagonien kommen wir so aber nicht in 15 Monaten :-) Aber morgen soll es ja bereits etwas flacher werden laut Karte – lassen wir uns überraschen – da gibt es ja immer noch den starken Wind in Costa Rica der uns dann ausbremsen kann.

Das erste Mal couchgesurft sind wir auch. War wie immer toll – Insidertipps und eine „Dschungelwanderung“ zu einem einsamen Wasserfall inklusive.

Es sind viele Rennradfahrer unterwegs – die entweder stur an einem vorbeifahren, grüßen, im Windschatten von uns fahren oder aber neben einem fahren und bergauf ein Gespräch mit einem beginnen. Trotz erhöhter Atemfrequenz versuchen wir immer zu antworten und werden dafür mit anerkennenden Gesten und Worten bezüglich unserer Leistung und unserer Spanischkenntnisse gelobt – da fährt man glatt 0,5 Km/H schneller :-)

Meistens können wir die Landschaft genießen – und diese ist wie erwartend atemberaubend (tolle Kombi: bergauffahren und keine Luft bekommen plus atemberaubende Landschaft – da bleibt nicht viel übrig). Vorbei an Kaffeeplantagen, Bananenstauden, Zuckerrohrfeldern, Wäldern, Blicke auf einen Vulkan, in Täler und auf viele Berge und das alles saftig grün. Nur die grasenden Kühe die wie auf einer Weide in der Steiermark standen, haben uns dann doch etwas irritiert.

 

 

Pura Vida!!!!!