Klimawandel und Farbenspiel

Von Huaraz erneut in den Nationalpark Huascaran um über den „Raymondii-Highway“ zum Pastorurigletscher zu gelangen

Km gesamt: 6418,4 km

Höhenmeter gesamt: 96.788 hm

Die 2-Rad-Gruppe,

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egal ob motorisiert oder nicht: alle haben wir die selben „Probleme/Themen“ : es werden gemeinsam Karten studiert, über Straßenzustände gesprochen, ebenso über Versorgungslagen (für Radfahrer ein VIEL größeres Thema), Ausrüstung und über Gewicht der Räder und Beladung diskutiert. Manche Radler die man wieder trifft mutieren zu einer kleinen „Familie“ in der Ferne.

Die Tage in Huaraz vergehen wie im Flug. Wir können sogar „Liebes´gschichten und Heiratssach’n“ in einem Cafe streamen – Herz was willst du mehr ;-) ! Unseren Gewichtsverlust beklagen wir nicht. Um weitere 7,1 Kilo sind wir leichter. Das Busunternehmen Cruz del Sur nimmt unser Packet bis Ayacucho (egal welche Route wir wählen, dort kommen wir mit großer Wahrscheinlichkeit vorbei) mit und verwahrt es dort für 30 Tage. Da wir aber nicht sicher sind ob WIR in 30 Tagen dort sind, verhandeln wir aus, dass das Paket erst eine Woche später losgeschickt wird. Peruanischer Service!

Der Countdown läuft. Aber nicht nur fürs Packerl, nein auch für eine viel bessere Sache. Am 23.8. kommen nämlich Sabrinas Eltern auf Besuch! Wir haben schon lange darüber geschrieben, geplant war es von Anfang an, dass sie uns mal besuchen kommen, gefreut haben wir uns schon immer darauf …. aber seit dem es fixiert ist gibt es einen Timer am Handy der uns sagt wie oft wir noch schlafen müssen…. die Freude ist wahnsinnig groß – erst jetzt merken wir, wie verdammt lange wir tatsächlich schon von zu Hause weg sind. Das kann einem in Zeiten von Whatsapp, Mails und Telefonaten schon mal kürzer vorkommen :-)

Es ist immer das selbe wenn wir von einem schönen Ort abschied nehmen bzw. Ruhetage gehabt haben. Wir stellen uns jedes mal ernsthaft die Frage wie wir bitte auch nur 100 Höhenmeter machen sollen. Das kann doch keiner?? Auf über 4000 hm raufradeln? Essen mit sich schleppen, Schlaf/ Campingplätze suchen, noch über 1000 km bis Cusco mit dem Rad…. wie soll man das schaffen? Als hätten wir noch keinen KM am Rad zurückgelegt, trauen wir uns oft nach Pausentagen nichts mehr zu!

Wir verabschieden uns abends bei einem kitschigen Sonnenuntergang

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von Werner und der französischen Familie Chevallier ( diese sehen wir evtl. in Cusco wieder, sie machen eine Mischung aus Bus und Radreise) und tags darauf geht’s raus aus Huaraz. Wir haben vor, den südlichen Teil der Cordillera Blanca zu überqueren, welchen wir kurzerhand verschoben haben als wir auf den Punta Olympica zugefahren sind. Stetig bergauf – auf Asphalt nicht so schwer. Ein Rückblick auf die Cordillera Blanca um Huaraz herum …

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und ein neuer Ausblick ebenfalls auf die Cordillera Blanca (inkl. Hundeattacke).

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Genau zur Mittagszeit biegen wir im ausgestorbenen Dorf Pachacoto ab,

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auf die Piste die einem wieder in den Nationalpark Huascaran bringt, Richtung Pastoruri Gletscher und für uns zur dritten Überquerung der Cordillera Blanca. Zurück auf einer nicht so tollen Piste werden wir ordentlich ausgebremst. Waren wir kurz davor mit ca 10 Km/h am Asphalt bergauf unterwegs, schleppen wir uns jetzt mit 5 km/h dahin. Aber heute ist er wieder da, der kitschig blaue Himmel.

Dazu die Berge die entweder aussehen als hätten sie ein Seidentuch übergeworfen bekommen oder ganz das Gegenteil, ziemlich schroff. Am Straßenrand mit schönem Ausblick legen wir unsere Mittagspause ein.

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Wie die Wochen davor schon, wenn man abseits fährt und somit mit keiner bis kaum einer Zivilisation rechnen kann, ist ein Sack voller Brötchen genau das richtige ;-) .

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Für zwei Soles …. nicht nach Stück gekauft ;-) ! So gibt’s heute Thunfisch – Paradeiser- Sandwich. Um kurz nach 3 Uhr erreichen wir den Eingang zum Nationalpark und haben erneut Glück: niemand mehr da ( obwohl offiziell bis 15:30) , also auch dieses Mal gibt es niemanden, der Eintritt verlangen kann. Wir füllen unseren Wassersack auf und fahren noch 4 KM weiter. Die Freude über die Schneeberge ist nach wie vor ungebrochen.

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Hier werden sie immer mehr, die Puya Raimondii für die dieser Teil des Nationalparkes bekannt ist.

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Sie werden bis zu 100 Jahre alt, bis zu 10 Metern groß und gehören zu den Bromelien. Sie blühen nur einmal in ihrem Leben, das dann aber für 9 Monate – danach sterben sie ab. Finden kann man sie nur hier und in Bolivien und sie sind vom Aussterben bedroht. Riesige, kleine und schon Tote stehen aneinander gereiht.

 

Wir gelangen zu eine überdachte Aussichtsplattform – nicht gerade ideal zum Wildcampen weil wir tlw. von der Straße aus gesehen werden,

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aber in drei Stunden sind uns 3 Fahrzeuge entgegen gekommen – alles Touriminivans retour vom Gletscher. Also entschließen wir uns den Genuss der Überdachung und des nicht kalt-nassen Bodens zu nehmen. Wir warten ab, dass die Sonne untergeht bevor wir unser Zelt aufstellen und schauen einfach in der Gegend herum – zu sehen gibt es ja genug. In der Ferne entdecken wir ein Wohnmobil (einen „Overlander“), den selben der uns heute Vormittag überholt hat. Schnell laufen wir die Stufen rauf zur Straße – na gut – 10 Stufen nur, die restlichen 30 gehen wir extrem langsam und mit abgestützten Händen, weil wir kaum noch Luft bekommen. Oben angekommen müssen wir uns erst mal setzen ;-) . Hier auf 4250hm ist Stufenlaufen einfach keine gute Idee ;-) . Wir erreichen die Straße aber noch rechtzeitig und sie bleiben stehen. Ein Paar aus Argentinien, das in Richtung Nordamerika unterwegs ist.

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Wir tauschen uns aus über Gegenden aus, die uns gefallen haben und bekommen den ein oder anderen Tip für den Süden. Das alles natürlich bei einem Matetee (freuen uns jetzt schon wenn wir in Argentinien alles lokal dafür kaufen können). Wir bekommen eine Führung durch ihr Wohnmobil. Wahnsinn was da alles auf so kleinem Raum Platz hat. Sie sind so lieb und schenken uns noch 4 von ihren Dulce-de-leche-Köstlichkeiten- Alfajores aus Argentinien- aus ihrem Vorrat.

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Wir bauen unser Zelt auf, genießen den kitschigen Sonnenuntergang,

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kochen und verstecken uns noch rechtzeitig vor einem Gewitter im Zelt. Brrrr es ist kalt. Aber als es aufklart müssen dann doch noch ein paar Nachtfotos geschossen werden (erste Versuche; gibt ja noch ein paar Monate zum üben).

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In der Früh zeigt der Thermometer am Radcomputer Minus 5 Grad an – kein Wunder dass das Zelt mit einer leichten Eisschicht überzogen ist. So dauert heute Früh alles noch etwas länger bis wir startklar sind. Wir nehmen übrigens alles zurück was wir über unsere Schlafsäcke gesagt haben: wir würden definitiv keinen kaufen mit einer niedrigeren Komforttemperatur ;-) ! Der Himmel ist wieder blau, aber es weht ein eisiger Wind. Die Straße ist natürlich im selben miesen Zustand wie gestern und darum kommen wir wieder nur sehr langsam voran. Aber so bleibt mehr Zeit um die Blumen und die vielen Korallen (aus Steinen geformte Abgrenzung zur Tierhaltung) zu bewundern.

Hinter einem Stein suchen wir Windschutz und machen eine Pause.

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Genau Richtig für eine weitere Pause kommen wir zu den Wandmalereien die man hier betrachten kann.

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Fotomotive gibt es genügend.

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Manchmal radelt Sabrina weiter, wenn Wolfi Fotos macht – er holt sie so und so bald wieder ein. Aber was sieht er da als er um die Kurve fährt: Oje! Sabrina hockerlt am Straßenrand, blauer Himmel und weiße Berge hinters sich, beginnt sie sich ihr Steinhäuschen zu bauen .

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Etwas Überredungskunst bedarf es dann doch sie wieder auf das Rad zu locken ;-) .

Wir kommen an Häuschen vorbei die fast schon kleiner sind als unser Zelt. Unvorstellbar dass hier Menschen drinnen leben.

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Dann ist es geschafft – die Zufahrt zum Gletscher erreicht, die letzten Höhenmeter werden in Angriff genommen.

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Wir parken unsere Räder auf 4867hm. Wir schleppen uns hoch auf 5000 hm. Die Luft wir immer dünner. Zitat von Wolfi auf eine Frage von Sabrina: „ darüber kann ich mir jetzt gerade keine Gedanken machen, ich versuche das hier zu überleben!“. Am Gletscher angekommen bietet sich uns ein traumhafter Anblick !!

Wir haben diesen noch ein paar Minuten für uns alleine, bevor eine Horde von Touristen gleichzeitig ankommt. Die Fahrt hier herauf hat sich allemal ausgezahlt. Als dann zwei Touris die Absperrung überschreiten und auch die Rufe der Securitydame missachten nur damit sie den Gletscher berühren, sich einen Teil abkratzen und in den Mund stecken können, ist es definitiv Zeit für uns zu gehen. Die Touren hier herauf werden seit neuestem mit dem Motto „ sehen sie die Klimaveränderung live“ angepriesen. 1,5 Meter pro Jahr schrumpft der Gletscher hier. Die Bilder dafür stimmen uns traurig.

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Retour beim Parkplatz halten wir beim Mittagessen Krisensitzung. Wir haben uns bezüglich unsere Weiterfahrt etwas überschätzt – die Piste bremst uns zu sehr aus und es wartet noch ein langer weiterer Anstieg bevor der Downhill zur Hauptstraße und somit zum nächsten Dorf kommt. Das schaffen wir heute nicht mehr wie geplant. Was sollen wir machen?? Weiterfahren und auf eine Campingmöglichkeit hoffen, die wahrscheinlich auf selber Meereshöhe sein wird weil wir es bis Sonnenuntergang aus der Steigung nicht raus schaffen werden, den selben Weg wieder bergabfahren und den Rest vom Nationalpark einfach sein lassen, oder hier bleiben?? Lange haben wir hin und her diskutiert, aber uns dann doch entschlossen hier zu bleiben. Höchster Schlafplatz unserer Reise, höher als der „Gipfel des Mont blanc“: 4870 Höhenmeter. Wir fragen nach ob es evtl. die Möglichkeit gibt in einem der vielen leerstehenden Tiendas oder im verstaubten und geschlossenen Touristeninformationsbüro zu schlafen. Alles nicht möglich, aber wir bekommen das Angebot am Klo zu schlafen. Ja genau! Am Klo. Wir nehmen den Vorschlag dankend an. Erstens hat sich unsere „Iiiih-das-ist-grausig“-Linie schon lange verschoben, zweitens haben wir mehr Platz als in unserem Zelt und drittens können wir früher Starten wenn wir das Zelt nicht trockenen müssen. Scheinbar sind wir nicht die ersten Radler, denn der „Klomann“ zeigt uns gleich wo wir am besten unsere Isomatten hinlegen, wo wir am Besten kochen und wie wir die Räder platzsparend abstellen. Wir kochen wieder unseren Tee und unterhalten uns mit einer der zwei Tiendabesitzerinnen. Warum es hier 30 Läden gibt, aber nur 2 offen sind wollen wir wissen, es ist doch Hauptsaison. Sie erklärt uns, dass die Fahrt im „Arbeiterbus“ rauf und runter 14 Soles kostet, da rentiert es sich kaum. Daher sind nur alle Läden am Unabhängigkeitstag offen, sowie zu Ostern wenn noch mehr Leute kommen als jetzt. Sie selbst sei nur jeden Samstag hier. Wir kaufen ihr, obwohl wir noch Schoki haben und es einen kleinen Höhenmeterzuschlag gibt, welche ab, denn wir konnten beobachten, dass sie so gut wie keine Umsatz gemacht hat. Der Touristenspuk ist so schnell vorbei wie er gekommen ist und mit ihm auch die paar Arbeiter. So sind wir um 16 Uhr Mutterseelen allein hier oben. Wir machen es uns gemütlich,

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versuchen uns in den letzten Sonnenstrahlen noch aufzuwärmen,

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holen Wasser aus dem Gletscherbach, kochen früh zu Abend und liegen in der Nische unter den nicht funktionierenden Spühlkästen um 19 Uhr in unseren Schlafsäcken.

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Was sind wir froh dass wir nicht im Zelt liegen!!! Denn kurz darauf kommt ein heftiger Sturm auf, sodass wir sogar Angst haben, dass uns das gemauerte Klohäuschen samt Dach um die Ohren fliegt. Sabrina kriegt aufgrund des Lärms kaum ein Auge zu und Wolfi schreckt immer wieder hoch.

In der Früh ist der Himmel dunkel, der Sturm hat sich noch nicht wirklich gelegt. So packen wir langsam zusammen und kochen unseren obligatorischen Cocatee. Und weil der Rohrzucker sich in unseren in Wasser eingelegten Haferflocken aufgrund der geringen Temperaturen über Nacht nicht mehr auflöst, gibt es in der Früh warme Haferflocken. Obwohl es erstmals noch kurz bergauf geht sind wir warm eingepackt: Bufftuch um die Ohren, warme Handschuhe und viele Schichten am Oberkörper. Wir erreichen den ersten hohen Punkt bevor es gemächlich bergab geht. Hier ist die Piste in einem viiiiel besseren Zustand – juhu!!! Schlagartig verändert sich die Landschaft. Es kommt uns vor als hätte jemand einen Kasten Malfarbe über die Landschaft ergossen.

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Jede Ecke, jeder Winkel, jede Kurve: eine neue Farbe. Obwohl es immer noch stark bewölkt ist sind die Wolken heute doch ziemlich hoch und wir können weit in die Ferne blicken. All die Gipfel kann man gar nicht zählen, und auch nicht wie viele Berge sich hintereinander reihen. Es wundert uns bei solch einem Anblick nicht, dass man in Peru nur ziemlich langsam voran kommt ;-) !

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Wir müssen immer wieder stehen bleiben, denn wir spüren aufgrund der Kälte unsere Zähen nicht mehr. Nachteil: wenn man stehenbleibt kühlt der Rest vom Körper aus. Aber es gibt auch einfach zu viel zu sehen und zu bestaunen.

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Die Konversation zwischen uns beschränkt sich an dem Tag auf wenige Phrasen: „ wow, schau mal dort“ , „ Wahnsinn, sooooo schön“ , „ ich kann es nicht glauben, das kann man nicht beschreiben“, …. . Gänsehautfeeling den ganzen Tag (und das nicht aufgrund der Kälte) und inklusive sentimenatalem Pipi in den Augen bei Sabrina. Soviel Vielfalt in einem halben Tag !!

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An dieser Stelle hat jeder von uns Still für sich beschlossen: Peru ist unser Rad-Favorit!! Denn bitte was kann da noch schöneres kommen??

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Wir könnten jetzt Seiten darüber schreiben wie tief beeindruckt wir sind, dass wir beschließen Blogeinträge machen keinen Sinn und ebenso könnten wir das Fotografieren bleiben lassen… alles nur weil man nicht mal annähernd diese Schönheit der Landschaft einfangen, beschreiben und wiedergeben kann. Und trotzdem versuchen wir es ;-) schließlich wollen wir mit unseren Berichten die Landschaft die wir sehen in heimische Wohnzimmer bringen. Auch wenn es uns fast schon traurig stimmt, dass ihr es wahrscheinlich nicht einmal annähernd nachvollziehen könnt !!!

Langsam windet sich der Weg dann wieder bergauf.(Rot in Rot, gut getarnt ;-) )

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Diese Pflanzen haben es uns angetan.

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Wir finden, sie sehen aus wie aus einem Computerspiel: Trampoline auf denen man von einem zum Anderen springen muss … aber weit gefehlt…. diese Dinger sind steinhart und borstig.

 

Kurz vor dem höchsten Punkt machen wir unsere Mittagspause. Die Sonne zeigt sich nämlich immer wieder mal kurz und so können wir unseren Lehnstuhl im Straßengraben

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mit toller Ausicht genießen.

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Gut dass wir so viel Brot in Huaraz gekauft hatten, denn sonst hätten wir heute nichts mehr zum Mittagessen.

Die letzten KM im Nationalpark zeigen dann noch einmal was sie können: bunte Gesteine,

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diverse Formen an denen man immense Kräfte entdecken kann,

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tiefe Täler,

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kleine Lagunen mit Spiegelungen,

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weite Blicke und immer wieder … genau… neue Farbenspiele. Aber nicht nur die Steine können tolle Farben entfalten.

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Als wir den Asphalt wieder erreichen ist abermals das Gefühl da: wir wollen wieder retour! NOCHMAAAL!! Wir wollen nicht dass der Anblick und das damit verbundene Gefühl endet, aber so kommen wir nie in den Süden ;-) . Also rollen wir gemütlich auf Asphalt bis nach Pachapaqui wo wir direkt in einen Leichenschmaus stoßen und ohne großen Hin und Her das alte, leerstehende Gemeindegebäude für uns aufgesperrt wird. Es ist zwar erst 14 Uhr, aber wir wollen heute nicht mehr weiter. Der Canyon wird schmäler und nach wenigen Kilometern wartet ein laaanger Anstieg – das kann auch morgen erledigt werden ;-) .

 

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P.S.: zum ersten Mal ist der Beitrag nicht aktuell. Wir befinden uns bereits mehr als 800km südlich. Aber aus Mangel an Internet und aufgrund von viel zu vielen Eindrücken, kommen wir einfach nicht dazu aktuell zu sein. Die nächsten zwei Beiträge sind bereits so gut wie fertig – definitiv etwas für Lesefreunde ;-) !