Radnomaden im Nomadenland

Möron nach Tariat

274,2 Km davon 0,1 km auf Asphalt

3664 Hm

 

„Wohin fliegt ihr?“

„In die Mongolei.“

„In die Mongolei?“

„Ja, in die Mongolei.“

„Mit dem Rad?“

„Ja, mit dem Rad.“

„Unter diesem Land kann ich mir nichts vorstellen. Noch nie davon gehört, dass jemand dort Urlaub macht.“

„Wir auch nicht, deshalb wollen wir ja auch hin!“ ;-)

So in etwa war die Standartreaktion, als wir von unserer 5-Minuten-Spontanentscheidung erzählten, im September für 4 Wochen in die Mongolei zu fliegen. Auch wir wussten davor nicht viel von dem Land, welches im Norden an Russland und im Süden an China grenzt.  Aber folgende Fakten brachten unsere Augen zum Leuchten:

  • Nur 10 % der Wege sind asphaltiert
  • Es ist das am geringsten besiedelteste Land der Welt
  • 4 ½ Mal so groß wie Deutschland aber nur knapp 3 Millionen Einwohner
  • Am Land gibt es kein Grundstückseigentum, daher keine Zäune und somit den größten Campingplatz ;-) den man sich als Abenteuerreiseradler wünschen kann

… kurz und knapp, ein riesengroßer Spielplatz also für unsere Räder. Da nahmen wir auch in Kauf, dass es in der Mongolei neun Monate Winter gibt, und der September in etwa unserem Spätherbst entspricht.  Drei von fünf Internetseiten meinten, dass sich der September noch ideal zum Entdecken dieses Landes eignet. Drei von fünf, das ist mehr als die Hälfte, also ausreichend für uns Optimisten!

 

Die Hauptstadt Ulaanbaator, in der knapp die Hälfte der gesamten mongolischen Bevölkerung lebt, empfängt uns mit einem ausgeprägten Jetlag, feucht-kalten 9 Grad und zu unserer großen Freude, mit vielen koreanischen Restaurants. Bereits am Tag darauf sitzen wir für 12 Stunden im Bus  in den Norden des Landes, nach Morön/Moron/Muron (die Namensgebung der Dörfer hier ist eine Wissenschaft für sich). Obwohl wir tagsüber fahren, verschlafen wir davon 11 Stunden, und wachen nur zum Essen auf.

1 ½ Tage verbringen wir in Morön, kaufen Handschuhe am Schwarzmarkt, weil uns bereits beim Spazieren die Finger klamm werden und versuchen den aufkommenden Zweifel ob die Destinationswahl die richtige war, zu verdrängen. Gar nicht so einfach, wenn einem die Dame von der Unterkunft erzählt, dass es zur Zeit kälter ist als normal, wenn der Ofen im Zimmer auf Hochtouren läuft, man draußen alles anhat was man mithat  und man in der Früh aufwacht, sich aufsetzt und eine direkte Aussicht auf  frisch verschneite Berge bekommt, brrr.

Aber uns hält nichts mehr. Nicht einmal  tiefhängende schwarze Wolken. Nach  acht Stunden Dauerregen und einer Stunde Regenpause beschließen wir: es reicht, wir wollen los! Die Hummeln im A***sind unruhig und haben uns davon überzeugt, dass es heute einfach nicht mehr regnen wird ;-) . Also rauf auf die Räder. Wir sind gespannt auf das Land, auf die Leute, aber auch auf unser neues Set-up. Nur noch 12 Kilo pro Person (ohne Essen und Wasser) wiegt unsere Ausrüstung. 15 Monate Südamerika haben definitiv ausgereicht um zu wissen was wir brauchen und was nicht. Kein Luxus, aber auch keine Einschränkungen – so unsere Packlistendevise. Wir werden sehen ob sie sich bewährt.

IMG_0225

Bereits die ersten Meter fühlen sich gut an. Sehr gut. Noch besser wird es, als wir nach wenigen hundert Metern die Kleinstadt hinter uns lassen.

DSC00016

Obwohl wir eben erst aufbrechen, fühlt es sich bereits wie „Nachhause kommen“ an. Wir sind wieder zurück. Zurück auf unseren Rädern, in der Natur, in einem eigenen Tagesrhythmus, … zurück in der Freiheit. Wahrscheinlich kann keiner, der nicht selbst diese Leidenschaft zu Radreisen hat, nachvollziehen wie tief zufrieden wir in diesem Moment sind.

 

 

Schnell  zieht uns auch die Landschaft in ihren Bann. Berge, so bunt wie in Peru, so schroff wie in Marokko, Täler mit Flüssen so eng wie in Patagonien, gute Piste so wie in Ecuador, … man sollte nicht Vergleiche ziehen, aber wir können nicht anders. Dank eines Navigationsfehlers von Sabrina, müssen wir schneller als erwartet den ersten Fluss durchqueren. Dass uns das noch unzählige Mal bevorstehen wird, wissen wir. Noch ist es lustig, noch macht es Spaß, noch ist es aufregend.

 

Nur 2 Radreiseberichte haben wir gefunden, von Radlern, die Offroad durch die Mongolei sind und beide haben empfohlen abends das Zelt bei Gers (Jurten) mit Familien aufzustellen. Wenn auch schwer zu glauben bei der Weite des Landes, aber man sei so gut wie nie alleine. Immer steht irgendwo auf irgendeinem Berg ein Hirte, der unter seinem Mantel ein Fernglas versteckt und einem sieht, wenn man sein Zelt „wild“ aufstellt. Von diesen Hirten haben dann die ein oder anderen bei Sonnenuntergang Besuch bekommen, oft mit einer beträchtlichen Alkoholfahne und zweideutigen Andeutungen.  Eigentlich bilden wir uns gerne unsere eigene Meinung, aber in diesem Fall lieber nicht.

Erster Tag + später Start: nach 27 Kilometer befinden wir, dass es für heute reicht. Gut, dass drei Gers in der Nähe sind, blöd nur, dass sie auf der anderen Flussseite stehen. Also wieder durch,

DSC00049

das Rad den Hang hochschieben und warten, dass der Hund einem ankündigt. In so einem Ger ohne Fenster sieht man ja nicht, wenn Besuch naht. Aus „zuverlässiger“ Quelle haben wir erfahren, dass Russischkenntnisse durchaus noch, vor allem bei der älteren Generation, vertreten sind. Jedoch erntet Sabrina nur fragende Blicke, als sie die Dame auf Russisch anspricht. Aber auch so wird unser Anliegen verstanden und wir werden in ein kleines Holzhäuschen gebeten. Dankend nehmen wir den Platz nahe am wärmenden Ofen an, genauso wie den warmen Milchtee. Ein wenig komisch fühlt es sich schon an, dort zu sitzen, nicht kommunizieren zu können und dennoch diese selbstverständliche Gastfreundschaft zu spüren. Wir müssen uns erst wieder an diese unvoreingenommene Offenheit, die wir ja schon bereits aus Südamerika kennen,  gewöhnen.

DSC00054

Als wir versuchen herauszufinden wo wir denn unser Zelt aufstellen dürfen, wird mit Händen und Füßen auf uns „eingeredet“. Am Ende der Diskussion, bei der wir klein beigegeben müssen, liegen unsere Isomatten IM Ger und die Familie übersiedelt ins Nachbarger. Auf der einen Seite können wir unser Glück nicht fassen, die Möglichkeit zu haben in einem richtigen Ger zu schlafen, aber andererseits ist uns  die Tatsache, dass Mutter und Tochter jetzt woanders zusammenrücken müssen, nicht angenehm. Aber Widerstand war zwecklos. Zu allem Überfluss wird dann noch Unmengen an Feuerholz gebracht und auf Nummer sicher gegangen, dass wir ja was zum Abendessen mithaben. Sicher über ein dutzend Leute stecken ihre Köpfe kurz mal herein, um sich die Fremdlinge anzusehen. Keine Ahnung wo die alle plötzlich herkommen .

 

So liegen wir also an unserem ersten Radabend in einem Ger, schauen durch die offenen Deckenöffnung, aus der das Ofenrohr herausragt auf einen bedeckten Himmel, hören die Yaks in der Nähe „grunzen“ und spüren die Wärme des Ofens. Luxus pur. Was  für ein erster Tag.

4,5 Grad hat es im Ger als wir uns aus unseren Schlafsäcken ‘raus schälen. Die Räder sind schnell bepackt, die morgendliche Kneipkur auf die andere Flussseite weckt uns dann restlos auf und so klettern wir bereits um 9 Uhr weiter hinauf Richtung Gipfel.

IMG_0290

Teilweise ziemlich steil und aufgrund von 0% Training sind wir oftmals auch zum schieben verdonnert. Ziemlich kräfteraubend, trotz leichter Räder.

DSC00067

Die warme Sonne im Rücken, der eiskalte Wind von vorne. Das macht die Kleiderwahl nicht gerade leicht wenn man sich Höhenmeter für Höhenmeter nach oben arbeitet. Die Anstrengung ist von einer Sekunde zur anderen Vergessen als wir unseren ersten Ovoo erblicken.

IMG_0333

Das mongolische Gipfelkreuz, bzw. ein „Geisterkultgedenkahnendankort“ auf jedem Pass. Wir wärmen uns im Windschutz eines Häuschen mit unserem Tee ( über die Thermoskanne werden wir noch öfters sehr dankbar sein) auf und frühstücken mal wieder unser alt bekanntes zweites Frühstück.

IMG_0335

Wie soviele Reiseradler auch, schmücken auch wir gerne unsere Räder mit Dingen die wir am Wegesrand finden, aber dieser “ Schmuck“ ist dann doch etwas zu groß ;-)

IMG_0337

Der restliche Tag kann gar nicht in Worte gefasst werden. Auf der folgenden Abfahrt bleiben wir 100e Male stehen um Fotos zu machen, oder einfach nur um alles in uns aufsaugen zu können. Grün, grün, grün, wohin das Auge reicht.

IMG_0431

Yak-, Ziegen- und Schafsherden am Weg,

IMG_0461

am Wegesrand,

IMG_0466

oder als kleine Punkte in der Ferne.

IMG_0364

Hügel hinter Hügel,

IMG_0501

Bergspitze hinter Bergspitze.

IMG_0503

Eine gefühlte endlose Weite obwohl es keine Ebene gibt. Wir sind überwältigt. Kreuzende Pfade die sich im Nichts verlieren,

IMG_0404

Felsen in sattem Grün gekleidet, strahlend blauer Himmel mit schönen Wolken,

20180906_121828

Flüsse, Täler, …. .Nicht zu beschreiben und schon gar nicht auf einem Foto festzuhalten. Momente nur für uns. Obwohl die Ablenkung so groß ist, müssen wir uns auch gut auf den Weg konzentrieren. Wiese, Sand, Erde, kleine Steine, große Steine, Schotter, … wir bekommen alles geboten. Egal welcher Untergrund, es macht einen Heidenspaß. Die Mundwinkel wachsen zu einem Dauergrinsen fest. Wir sind angekommen.

Der lange Tag, die Anstrengung und all die Eindrücke machen sich bemerkbar. Sabrina ist plötzlich komplett erschöpft und kommt kaum noch voran. Selbst Kondensmilch aufgelöst in Tee hilft nicht wirklich. Wolfi nimmt ihr sogar die Frontrollertasche ab. Wir halten bereits Ausschau nach einem geeigneten Wildcampingplatz – gar nicht leicht in einer Gegend in der es kaum Bäume und schon gar keinen Wald gibt. Aber das Schicksal meint es gut mit uns und es taucht ein Ger auf.  Es wird uns ein idealer Platz zugewiesen, die Wiese sogar noch einmal mit dem Rechen bearbeitet, wir werden auf die Windrichtung aufmerksam gemacht und dann packt die Frau auch noch beim Zeltaufbau mit an

20180906_182427

und weicht uns auch sonst nicht von der Seite als wir zu kochen beginnen.

IMG_0547

Dieses Mal teilen wir unseren Tee mit ihr, nur von der Nudelpampe will sie nichts kosten. Verständlich, denn appetitlich sieht anders aus. Kulinarisch bei Gott kein Hochgenuss, aber bei weitem das Beste was wir zaubern können, in einem Land in dem es zwar Nudeln in jedem Minidorf gibt, aber nichts was man dazu verarbeiten kann.  Wahrscheinlich hat sie Mitleid mit uns, denn nach dem Essen lädt sie uns ins Ger ein und wir bekommen Weißbrot mit Kondensmilch und getrockneten Quark. Der gesalzene Milchtee darf natürlich auch nicht fehlen.

20180907_081226

Das Ehepaar erlaubt uns zu fotographieren, und dennoch ist es uns nicht ganz recht. Wir sind jedesmal hin und hergerissen wenn es um die Ablichtung von Personen oder so persönlichen Dingen wie das zu Hause von jemanden geht.  Aber sie finden es spannend ihr Ger auf der Kamera wieder zu sehen.

20180907_082409

 

Wir erfreuen uns am warmen Ofen und versuchen ein bisschen Wärme mental in unser Zelt zu schicken, denn wie die erste Nacht im neuen Zelt bei unbekannten Temperaturen werden wird ist ungewiss.

So liegen wir also mit Haube, Handschuhen und langer Unterhose als Zusatzschlafgewand in unseren Schlafsäcken und fühlen uns „pudelwohl“. Was haben wir es vermisst nur von zwei dünnen Zeltschichten getrennt mitten in der Natur zu schlafen. Dumm nur, dass wir sowohl im Wohnzimmer der Ziegen liegen, als auch scheinbar im Flur der Nomaden. Denn als es bereits dunkel ist stolpert ein Hirte über unser Zelt, bzw. besser gesagt auf unser Zelt. Obwohl er für einen Bruchteil einer Sekunde quasi direkt auf Sabrina liegt, bleibt das Zelt, bis auf eine leicht verbogenen Stange, heil. Und auch  die nächtlichen Ziegenattacken gegen unser Zelt, so dass wir glauben gleich aufgespießt zu werden, steht es ohne bleibende Schäden durch. Na das können ja lustige Nächte werden.

 

In der Früh heißt es Eiskratzen, denn die Zeltwand ist angefroren.

20180907_071351

Aus Erfarhung wissen wir, dass es sinnvoller ist das Eis rasch zu entfernen, bevor die Sonne es auftaut, denn danach ist alles nass und es bedarf mehr Zeit bis es trocken ist. Nach getaner Arbeit werden wir erneut ins Ger gebeten. Brot mit Spiegelei und frischer Sahne oben drauf – was für ein fettiger Start in den Tag. Mal schauen wie das unsere Mägen so finden. Im Gegenzug wird unser Müsli vom Gerbesitzer für gut befunden. Die Frau ist bereis fleissig am Ziegenmelken.

IMG_0559

Gleich weg von unserem Schlafplatz schieben wir eine unmenschliche Steigung hinauf. Sabrina fragt sich, ob sie in der kurzen Zeit hier überhaupt genug Kondition aufbauen kann um mal einen Pass zu erradeln und nicht nur zu schieben. Hinter der Kuppe erwartet uns die Mongolei. So wie wir sie uns vorgestellt haben- grün und mit weiten, flachen Tälern.

DSC00069

Aber es ist nur Wunschdenken, denn so viel Flach ist es leider doch nicht. Beim zweiten Frühstück mit tollem Ausblick stellt Wolfi fest, dass soeben Sabrinas Hinterradbremse den Dienst quittiert hat. Der Schlauch ist gebrochen und somit die hydraulische Bremse funktionslos für den Rest der Reise. Na toll. Offroad, am A**** der Welt und nur eine Bremse. Mit Sicherheit wäre dies früher für uns ein Weltuntergang gewesen, aber die Erfahrung und Gelassenheit in solchen unvorhersehbaren und nicht veränderbaren Situationen haben wir von Südamerika immer noch intus, und so nimmt Sabrina die Entdeckung mit einem Schulterzucken hin und frühstückt weiter.

Die Piste ist heute ein Traum. Wir kommen uns vor wie auf einer perfekten BMX-Bahn. Wir rollen dahin, Gewicht verlagern, aus dem Sattel hoch, in die Knie gehen, Steinen ausweichen, …. Wir haben unseren Spaß. Erst um 12:30 erreichen wir Shin-Ider. Was für eine surreale Vorstellung wir gestern doch hatten, dies noch schaffen zu wollen/können. Ja wir müssen unsere Tagesvorstellungen erst an unsere aktuelle Kondition und an die Gegebenheiten hier anpassen. Vorstellung und Realität bezüglich der möglichen Tageskilometer klaffen nämlich noch gehörig auseinander. Sabrina sucht nach einer Möglichkeit an heißes Wasser für neuen Tee zu kommen und wird zum örtlichen Brunnen und den Dorfduschen (!!!) gebracht.

20180907_124314

Nicht was wir suchen, aber gut zu wissen dass es das gibt. Wir stocken mit dem nötigsten an Nahrungsmittel auf und lassen die schönen bunten Dächer hinter uns.

DSC00086

Wie das wohl im Winter aussieht wenn alles rundherum weiß ist??

Die nächsten Stunden hängen wir in einer laaaaaaang gezogenen Steigung fest. Anfangs bremst uns Sand aus, ab der Hälfte dann ein starker Gegenwind

IMG_0577

und am Ende eine lachhaft knackige Steigung die Sabrina mal wieder schiebt. Trotz Müsliriegel. Sieht am Foto nach nichts aus?? Sind aber 14% , für Sabrina um 4 zu viel. Kurz vor dem Pass wird dann aber auch das schieben  anstrengend. Die neugierigen Blicken der Yaks lenken nur bedingt ab,

IMG_0587

denn der Wind weht einen hier fast um. So ziehen wir oben schnell zwei Schichten mehr an, genießen kurz die Aussicht bis wir das Gefühl haben einzufrieren und rollen vorsichtig zwischen gefühlten 1000 zerbrochenen Vodkaflaschen und ihren Glasscherben ein wenig hinunter. Erschöpft lassen wir uns bei einer Felsformation nieder, wirklich windgeschützt sind wir hier leider auch nicht, merken wir schnell. Also wird aus der anfänglichen Entspannung

IMG_0602

mal wieder nur eine schnelle Mittagspause zur reinen Nahrungsaufnahme. Dafür werden wir dann beim Downhill belohnt. Beste Piste, gutes Gefälle, … wir rollen und schwärmen.

IMG_0610

Selbst der Hirtenhund der uns nachjagt kann uns nicht davon abhalten, dass wir aus dem Staunen nicht heraus kommen.

DSC00123

Es sind nur Hügel, Berge und Wiesen,….eigentlich alles gleich, eigentlich alles bekannt. Und doch ist es bereits jetzt jeden Tag anders, so vielfältig, so schön.

DSC00126

Selbst das Gras ist nicht gleich Gras. Es gibt weiches, spitzes, grünes, gelbes, hohes, niedriges, mit oder ohne Blumen…. .  Zur Krönung des Tages haben wir Rückenwind und so beschließen wir obwohl es bereits 17:30 ist noch einen kleinen Pass zu fahren. Nicht genau  auf das Höhenprofil geachtet, entpuppt sich dann der Eine als zwei Pässe.

DSC00134

Oben angekommen pfeifen wir aus dem letzten Loch, aber die Gebetsmühlen erregen trotzdem noch unsere Aufmerksamkeit. Soviel Zeit muss sein um einmal eine Runde zu gehen und sie zu drehen.

DSC00135

Jetzt heißt es aber dringend was für unser Zelt zu finden. Weit und breit kein Ger, weit und breit keine annähernd geeignete Wildcampingstelle für unser Zelt, nicht mal wenn wir einen Kompromiss eingehen würden. Die Sonne verschwindet allmählich  hinter den Bergen und wir sitzen immer noch in der Achterbahn – Hügel rauf, Hügel runter, Hügel rauf, Hügel runter, GER!! Juhu, endlich. Wir holpern querfeldein auf die rettenden weißen Punkte zu. Vater, Sohn und Großmutter empfangen uns. Der kleine Junge

DSC00142

holt gleich sein Fahrrad hervor und präsentiert es uns mit einer Freude  und einem Stolz, dass es schon weh tut. Sein Hinterrad ist komplett verbogen, er kann das Rad kaum noch schieben, geschweige denn, dass es fahrbar wäre. Und trotzdem strahlt er von einem Ohr bis zum anderen, dass ER auch ein Fahrrad hat.

DSC00148

Obwohl uns nach schon wieder 9 Stunden im Sattel fast vor Müdigkeit die Augen zufallen und wir eigentlich nur noch kochen und schlafen wollen, folgen wir der Einladung ins Ger. Ca. 14 Quadratmeter hat so ein Rundzelt, in dem eine Familie meist mit zwei Kindern lebt. Manche haben ein Solarpanel mit dem sie eine Batterie speisen, um abends Licht zu haben. Manche sind innen mit schönen Teppichen ausgekleidet, oftmals die Holzstreben bunt bemalt, oder aber auch ganz schlicht und unverziert. Aber alle haben sie einen bunten, kleinen Schrank und einen Altar. Ebenso darf natürlich der Ofen in der Mitte der Jurte nicht fehlen. Uns wird  immer der Platz links davon zugewiesen, gegenüber vom Eingang sitzt der Hausherr, rechts der Rest der Familie. Meist sitzen die Bewohner auf den Betten, die am Rand der Jurte stehen. Wir kommen oftmals einen kleinen Hocker um möglichst nahe an den warmen Ofen rücken zu können. Zwei oder drei Töpfe, eine Pfanne, Kleidung in Plastiksackerln an den Wänden, ein paar Schalen zum Servieren des Milchtees. Keine Toilette, kein fließend Wasser. Das ist alles was die meisten Nomaden, abgesehen von ihren Tieren, besitzen. Und trotzdem werden wir wieder reich beschenkt. Mit getrocknetem Quark, Milchtee und zusätzlich noch Joghurt mit Zucker und Milch bis der Bauch glücklich vor Wärme gluckert. Die hellen, neugierigen Blicke, als wir versuchen mit unserer Handyübersetzungsapp zumindest ein Minimum an Wissensvermittlung zu starten, … woher, Name, Familienverhältnisse, … sind aber ein noch größeres Geschenk für uns, denn das ist es warum wir so reisen. Der Kontakt zu den Leuten, zu sehen und erfahren wie sie leben. Leider ist die App ziemlich ungenau und wir ernten oftmals nur fragende Blicke. Aber dem Herrn des Hauses ist das egal, er holt Bücher heraus und versucht uns mit vielen Pantomimen seine buddhistische Religion näher zu bringen.

DSC00145

Wir unterhalten uns prächtig, lachen miteinander, aaaaaahhh und ooooooh – Erkenntnisse finden zustimmendes Nicken, …. Alles ohne auch nur ein Wort des anderen zu verstehen.

DSC00147

Wir lieben solche Momente und sind dankbar sie zu erleben. Irgendwann ist es dann aber an der Zeit und wir gehen zurück zu unserer Abendroutine: Sabrina baut das Zelt auf, kümmert sich um die Einrichtung des Schlafzimmers und bereitet Frühstück zu, während Wolfi neuen Tee kocht und das Abendessen kocht.

DSC00149_edited

Nebenbei wird dem Vater, der sich das Spektakel nicht entgehen lässt, alles erklärt. Schön wenn jemand so wissbegierig ist. Manchmal ist es aber besser nicht alles zu wissen, denken wir uns, als er unsere Frage nach der Anzahl seiner Tiere beantwortet. Diese, so gibt er uns zu verstehen, wird er nämlich gleich von dem nahegelegen Hügel holen und sie werden alle direkt an unserem Zelt vorbeitrotten und unmittelbar neben uns schlafen, aber wir brauchen keine Angst zu haben. Er reicht uns das Handy zurück und wir lesen die unfassbare Zahl von 1000.  1000 Ziegen und Schafe. Wir verfallen in einen hysterischen, kopfschüttelnden Lachanfall, drehen uns immer wieder um zu den noch in der Ferne sichtbaren kleinen Punkten, schauen auf unser Zelt, auf die abgetretene und mit Kot übersäte Wiese um uns. Der Hirte findet das natürlich überaus lustig und beginnt gleich damit sie zu holen. Wer braucht Fernseher oder Radio, wenn er beim Essen das Trampeln von 4000 Beinen und das abgrasen von Grasstummeln von 1000 Mäulern lauschen kann?

 

In der Früh ist alles trocken, kein Wunder, denn der (Gegen-)wind bläst uns bereits bei Sonnenaufgang  kalt entgegen. Wenn die Neugierde auf den Tag nicht so riesig wäre, dann wäre die Moral bei 0 Grad und eisigem Wind aus den Schlafsäcken zu kriechen, bevor die Sonne es über die Bergspitzen schafft, sehr gering. Die Temperaturen zwingen uns unsere Morgenruitale  etwas anzuapassen. Normalerweise frühstücken wir erst, wenn alles eingepackt ist, oder während das Zelt trocknet. Aber bei Wind und Kälte frühstücken wir lieber im Zelt. Die Landschaft können wir auch noch später betrachten.

20180909_074250

Spätestens bei der Verrichtung der Notdruft hat man wieder einen tollen Ausblick. . Hier ganz luxuriös mit einem dreiseitigen Sichtschutz versehen.

DSC00165

Neben dem Ger wirkt unser Zelt ganz klein.

 

 

Die restlichen Kilometer bis Jargalant fühlen wir uns nach Marokko versetzt – schroffe Felswände direkt neben uns und ein Fluss mit Bäumen der wie eine Oase wirkt.

DSC00174

Um 9:30 hat noch alles, bis auf einen Minisupermarkt, geschlossen; keine Haferflocken, nur riesen Brotwecken und nichts für drauf, …. . Zwei Männer zu Pferd warten nebenan, dass ein etwas größerer Laden öffnet. Gezwungener Maßen tun wird das also auch. Fad wird uns aber nicht, denn heute macht Sabrina eine Entdeckung an ihrem Rad. Die Stelle, an der das Schaltseil der Rohloff am Griff in die Gripshiftschaltung übergeht ist gebrochen. Das wird ja immer besser. Soweit (noch) kein Problem, aber das Kabel liegt frei und ist ständigen Reibungen ausgesetzt. Ab sofort sind mehrmalige Kontrollen am Tag angesagt um die Verankerung wieder so zu biegen, dass das Kabel optimal geführt und geschützt wird. Die Position der Lenkerrolle ist also scheinbar nicht optimal, wir haben es geahnt. Jetzt kann man aber nichts mehr ändern, also heißt es improvisieren, pfuschen und mit einem „pech gehabt“ hinnehmen.

Der andere Laden hat dann zumindest etwas, das aussieht wie Streichwurst, somit kaufen wir auch das überdimensional große Brot und können endlich das Dorf verlassen. Die Freude währt aber nicht lange, denn die nächsten 40 Km geht es in einem Tal ständig bergauf- bergab. Und mit ständig, meinen wird ständig. 50 hm rauf, 50 runter, 80hm rauf, 80 runter, 20hm rauf, 20 runter. Die Landschaft und der Anblick der Yaks können uns nur stellenweise erfreuen, aber irgendwie ist heute der Hund drin.

DSC00194

Hinzu kommt, dass es heute so gut wie windstill ist (die Bäume hier würden ja  extremen Rückenwind für uns anzeigen) und somit heiß. 22 Grad, aber nach den vielen kalten Tagen und Nächten fühlt es sich extrem heiß an. Die Zunge klebt uns bereits ein paar Sekunden nach dem trinken wieder am Gaumen. Darum füllen wir bei einem Fluss sicherheitshalber nochmal alle unsere Flaschen auf und …. Der Steripen (UV-Wasserentkeimer) funktioniert nicht mehr. Jetzt reicht es auch uns. Was bitte noch?? 3 Tage „on the offroad“ und schon 3 Defekte zu verzeichnen . Die Mongolei schafft, was Südamerika in 14 Monaten nicht geschafft hat. Nach einer kurzen „Suderrunde“ radeln wir weiter, nützt ja nichts, auch wenn die Stimmung weiterhin etwas schlecht bleibt.

Wir biegen in ein anderes Tal ein und fahren weiterhin flussaufwärts. Umgeben von einem Wald, welcher bereits den Herbstbeginn vermuten lässt. Einzig der Hirte in seinem schönem Gewand der an uns vorbeireitet kann kurz mal unsere Stimmung heben.

DSC00222

Unsere Beine brennen bereits, die Zunge klebt immer noch, der Pass ist weit entfernt, es geht weiterhin rauf und runter, ….  Eindeutig nicht unser Tag. Aber das Universum meint es gut mit uns und wir entdecken eine Quelle. Also das Wasser vom Fluss wieder wegschütten und Flaschen anfüllen.

IMG_0619

Wir selbst trinken uns einen Wasserbauch an. Alles nicht unbedingt sehr klug auf dem Weg zu einem Pass, aber gerade die Wasserversorgung ist für uns nicht vorhersehbar, daher werden alle 7,5 Liter (exkl. 1 Liter Isoflasche) aufgefüllt.

Das Herz pocht bis in den Kopf so anstrengend ist es, aber dann sehen wir den erlösenden Ovoo und legen uns wohlverdient in die Sonne.

DSC00231

16:00, Mittagessenszeit. Wir können in der Ferne Gers sehen, hoffen dass sie annähernd auf unserem Track liegen und genießen somit endlich mal in Ruhe und Wärme essen zu können bevor wir uns gemütlich auf den Weg hinunter machen. Der Weg ist mit großen Steinen durchsetzt und mit einer feinen Sandschicht umgeben. Wir scherzen gerade so vor uns hin als Sabrinas Hinterrad plötzlich wegrutscht und sie stürzt. Nicht der erste Sturz, es waren ja ein paar in Südamerika, aber dieser hier war gefühlt besonders schlimm. Sabrina liegt weinend auf der Seite und will nicht angegriffen werden. Wolfi steht hilflos da. Was einem da in wenigen Sekunden so alles durch den Kopf geht wenn man am A**** der Welt ist und im Durchschnitt 5 Autos pro Tag sieht. Nach und nach  wird der Schock geringer und wir begutachten die Schäden.

IMG_0639

Ein Loch in der Hose, mehrere kleine Wunden am Schienbein und eine schmerzende Schulter und Handgelenk. Mehr nicht! Was für ein Glück!!! Es dauert noch eine Weile bis wir uns gefangen haben und weiterfahren. Die Angst sitzt jetzt aber tief, die Konzentration ist dahin. Fahrfehler über Fahrfehler, immer wieder Schlittern, …. SEHR anstrengend. Umso größer die Erleichterung als die Geransammlung nur durch einen kleinen Fluss von unserer Route entfernt ist und wir bleiben dürfen.

20180908_173021

Es gibt dann auch keine Zeit mehr über den Sturz nachzudenken, denn die Kids von dort sind Feuer und Flamme alles auszuprobieren und mitzuhelfen.

 

 

Am Ger

IMG_0542

und im Ger

DSC00239

wird der Quark getrocknet (Aaruul). Er wird von leicht hart bis steinhart gegessen und dient im Winter als Vorrat. Dann wird er gerne in Wasser aufgelöst und ergibt somit wieder ein Art Joghurt.  Er hat einen ziemlich starken Eigengeschmack, je härter er wird umso intensiver. Sabrina hofft immer dass er noch möglichst weich ist, denn sonst wird nur aus Höflichkeit etwas daran geknabbert.

Auch hier werden wir ins Ger eingeladen und das gleich zweimal. Milchtee und eine eigens für uns zubereitete, süße, überaus köstliche Mehlbutterpampe (Khailmag) wird uns gereicht.  Dieses Mal sitzen wir schweigend im Zelt, wir werden zwar beäugt, aber kein Versuch mit uns zu kommunizieren. Unsere Versuche enden in einem Nicken ihrerseits. Auch okay. Ein Lächeln und Staunen bekommen wir als wir die Brandwunde der Dame des Hauses mit Wundsalbe versorgen. Daraufhin werden wir gleich noch einmal eingeladen: Suppe mit Nudeln und Ziegenfleisch. Ablehnen und erklären dass wir selbst was mithaben ist zwecklos, also nehmen wir wieder dankend an und lassen uns beobachten.

Da wir vom Pass weg entlang des Flusses gefahren sind wissen wir, dass keine größeren Viehherden entlang des Flusses sind. Daher ist heute mal Katzenwäsche angesagt.

DSC00256

 

Die Nacht auf 2100 hm ist dann schon etwas frisch, aber ruhig.  Schlaf-, Wohn- und Vorzimmer zu säubern geht bei einem (freistehenden) Zelt ganz schnell. Praktisch ;-)

DSC00259

Ein paar noch blühende Blumen erfreuen uns heute.

 

 

Ebenso, dass die Landschaft wieder zu einer ewig weiten Hügellandschaft geworden ist.

IMG_0643

Füße dürfen wir uns heute auch mehrmals waschen. So eine Flussdurchquerung kostet schon auch Zeit, denn obwohl es von der Ferne immer leicht aussieht sie zu durchqueren, muss oftmals erst eine geeignete Stelle gesucht werden, wo es weder zu tief, noch  die Strömung  zu stark ist.

 

 

Manchmal, mit ein bisschen Mut und Hoffnung dass die Schuhe trocken bleiben, schaffen wir es auch fahrend.

DSC00289

Spätestens nach der 3ten Flussdurchquerung bei der du wieder in die eiskalten Sandalen musst, ist es aber nicht mehr lustig. Selbst wenn du bei der langsamen Durchschreitung eines 5 Meter breiten Fluss erneut feststellen darfst, dass du wirlich leicht bepackt unterwegs bist.

DSC00337

 

Denn auf der anderen Seite werden wir von  diesen komischen Hügeln ausgebremst.

IMG_0665

So dauert das aufwärmen länger, denn hier zu schieben kostet nur Nerven und wärmt einem nicht.

Gegen Mittag erreichen wir endlich den See und folgen fortan der Küste.

DSC00327

Natürlich nicht ohne rauf und runter, was denn sonst. Aber die Ausblicke sind wunderschön und der Wind hält sich auch noch in Grenzen.

DSC00329

Die ersten Touricamps wurden und werden bereits abgebaut,

DSC00378

ja wir sind definitiv in der Nebensaison unterwegs. Aber wir finden dann noch eines das uns zusagt, denn wir wollen den restlichen Tag hier am See verbringen. Alles rein in die kleine Hütte und warm duschen im Duschhaus. Das nützen wir um die Unterwäsche zu waschen. Der Wind ist jetzt nämlich so stark, dass alles nach einer Stunde trocken ist, obwohl es stark bewölkt ist und somit die Sonne nicht mithelfen konnte. 24 Stunden am Tag draußen zu sein hat seinen Vorteile: die Touris in den anderen Gers frieren mit dicken Daunenjacken, Wollhauben und dicken Handschuhen. Wir selbst denken uns, ach nett, 10 Grad, immerhin mal zweistellig ;-) und trotzen dem Wind der es auf gefühlte 5 Grad runterkühlt mit so wichtigen Dingen wie Tagebuchschreiben und Haareschneiden.

 

 

 

Fürs Abendessen lassen wir uns bekochen: Suppe mit Nudeln und Ziegenfleisch und Buuz (Gedämpfte Teigtaschen gefüllt mit … genau, Ziegenfleisch).  Wir legen nochmal Feuer nach, genießen die Wärme, kuscheln uns unter die Decken und schlafen gut.

Aber auch in so einem Ger ist es morgens sehr kalt. 4 Grad zeigen unsere Fahrradcomputer an, also erstsmal wieder Feuer machen. Wenn wir schon mal den Luxus haben. Es regnet den gesamten Vormittag über, deshalb fahren wir erst zu Mittag los als sich ein kurzes Regenfenster abzeichnet und fahren nur 15 km weiter bis Tariat. Die kurze Strecke bis dahin ist aufgrund eines Vulkanes

DSC00374

und der von ihm geprägten Landschaft, schlichtweg ein Traum. Die Farben wirken so kontrastreich, es ist wunderschön.

DSC00371

Alles andere als ein Traum sind auch heute die Flussdurchquerungen. Unsere eiskalten Beine spüren wir aber trotzdem als wir nach einem Fluss mal wieder Barfuß am Rand stehen und uns fragen wer unsere knallroten Beine schneller trocknet – der eisige Wind oder wir mit unseren Fetzen.

In Tariat beziehen wir ein Zimmer, nicht viel wärmer als draußen, aber immerhin trocken und mit einer dicken Decke. Im Dorf kennt uns schnell jeder, denn wir klappern alle Minimärkte mehrmals ab. Keine Haferflocken weit und breit, nichts für die Nudeln, … wir sind ratlos. Zwischendurch fliehen wir vor dem Regen und der bis ins Mark kriechenden feuchten Kälte und wärmen uns bei Milchtee und fettigen Teigtaschen wieder auf.

20180910_132959

Die Kälte, der Wind und die Sonne setzen Sabrina Lippen trotz Sonnenlabello tagsüber, Pflegelabello und Wundcreme abends und in der Nacht, wie auch schon in Bolivien, extrem zu. Eine Apotheke muss her. Doch diese Dorfapotheke, bestehend aus einem 5 Quadratmeter großen Raum, hat leider nichts für die offenen, schmerzhaften Lippen von Sabrina.  Ganz schön viel gerenne für so einen pseudo-freien-Tag. Auch das macht müde und deshalb sind wir dankbar, dass uns abends eine Frau eine warme, stärkende Suppe kocht.

 

20180910_194501

….Fortsetzung folgt ….

P.S.: wir stoßen bald an das Limit bezüglich der kostenlosen Bilderhochladekapazität bei diesem Bloganbieter. Daher sind die Fotos stark komprimiert und tlw. von der Qualität etwas schlecht. Ein Kompromiss für uns, um trotzdem möglichst viele Fotos aus  verschiedenen Bereichen der Reise teilen zu können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s